Büste von Johannes Messner im IEF

Reinprecht, Klose, IEF, 26. Juni 2017

Mag. Reinprecht, Frau Klose

Mit dankenswerter Erlaubnis von Mag. Johannes Reinprecht, Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), wurde eine Büste von Johannes Messner in Anwesenheit von Mag. Reinprecht, Frau Angelika Klose, Großnichte von Johannes Messner, und Frau Dr. Maria Raphaela Hölscher, Präsidentin der Johannes-Messner-Gesellschaft, am 26.6.2017 in der Bibliothek des IEF aufgestellt.

 

Dank an das Institut für Sozialethik

Frau Anger

Frau Anger (Institut für Sozialethik, Universität Wien)

 

Für die langjährige Betreuung der Postadresse der Johannes-Messner-Gesellschaft dankte am 12.6.2017 unsere Präsidentin, Frau Dr. Hölscher, Prof. Dr. Ingeborg Gabriel und ihrer Organisationsassistentin Beate Anger (Foto) vom Institut für Sozialethik an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Wien.

Neugewählter Vorstand der Johannes-Messner-Gesellschaft: (kathpress.at, 17.03.2017)

Bild: Der langjährigen Kassierin Frau Wilma Horsky wird für ihren Dienst gedankt. Links neben ihr der bisherige Präsident, Msgr. DDr. Johannes Klinger, rechts neben ihr die neue Präsidentin und Obfrau, Dr. Maria Raphaela Hölscher.

Die Gesellschaft, die das Andenken und Erbe des Wiener Sozialethikers Johannes Messner (1894-1984) wach hält, steht erstmals unter der Führung einer Frau: Die Theologin Dr. Maria Raphaela Hölscher wurde bei der Generalversammlung am Mittwoch zur neuen Präsidentin gewählt. Hölscher ist seit 2016 Vorstandsmitglied der Gesellschaft. Die in Osnabrück geborene studierte Sozialarbeiterin und Religionspädagogin war zuvor in sozialen Diensten, als Krankenhausseelsorgerin und in der Gemeindepastoral in Deutschland und Albanien tätig, schrieb 2013 ihre Promotions-Abschlussarbeit am römischen Ateneo Pontificio Regina Apostolorum über das Naturrecht bei Benedikt XVI. und arbeitet heute als Religionslehrerin in Wien. Sie gehört der Bewegung „Gemeinschaft des neuen Weges vom hl. Franziskus“ an.

Die Entscheidung für die hochqualifizierte und praxiserfahrene deutsche Theologin sei ein Signal für die Relevanz der Gesellschaft sowie für eine „zeitgemäße Interpretation der katholischen Soziallehre im Geiste von Johannes Messner“, erklärte Hölschers Amtsvorgänger Johannes Klinger gegenüber „Kathpress“.

Johannes Messner galt als herausragender Lehrer des traditionellen und christlichen Naturrechts und begründete die „Wiener Schule der Naturrechtsethik“. Als Professor am Institut für Ethik und Sozialwissenschaften an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität in Wien wirkte er bis 1966.

Die „Johannes-Messner-Gesellschaft“ wurde 1991 – sieben Jahre nach Messners Tod – zur Pflege seines wissenschaftlichen und spirituellen Erbes gegründet. Sie führt die von Messner postulierten Inhalte der Sozialethik fort. Vizepräsidenten der Gesellschaft sind Militärerzdekan Harald Tripp und Hochschulprofessor Josef Spindelböck. Auch der bisherige Präsident Johannes Klinger gehört dem Vorstand weiterhin an.